Gear Review
Schreibe einen Kommentar

Was macht den Chrome Bravo zum perfekten Commuter-Rucksack?

Chrome Industries ist bekannt für seine funktionalen und minimalistischen Taschen, Kleidungsstücke und Accessoires. Begonnen hat die Marke vor mittlerweile mehr als 20 Jahren in Boulder, Colorado mit dem Urmodell ihres Messenger-Bags. Damals gab es nichts vergleichbares auf dem Markt, sodass eine Gruppe Fahrradkuriere und Skater mit LKW-Planen und Autogurten einen Messenger-Bag nach ihren Bedürfnissen schneiderte.

Auch unsere ersten Berührungspunkte mit der Marke Chrome hatten wir mit einem Messenger-Bag. Wir entschieden uns damals für den kleinen Mini Metro, der zwar mittlerweile einige Gebrauchsspuren hat aber immer noch top funktioniert. Das zeigt schon mal wie ernst es Chrome mit dem Thema Langlebigkeit und „Lifetime-Warranty“ meint.

Der Mini-Metro war perfekt für alltägliche Fahrten mit wenig Beladung. Sobald man aber mehrere kleine harte Gegenstände (Einkäufe, insbesondere Flaschen) in die Tasche packt, kann es unbequem werden, da der Bag keine feste Rückenfläche hat. An dieser Stelle setzen die verschiedenen Backpacks von Chrome an. Ein festes Rückenpolster gleicht ungleiche Beladung aus und ein fürs Radfahren optimiertes Gurtsystem sorgt für festen Sitz während der Fahrt. Das man die Rucksäcke nicht mehr um die Schulter schwingen kann und so schnell an den Inhalt kommt, können wir als Nicht-Kuriere verschmerzen.

Damals fiel die Wahl auf den Yalta. Mit 30 Litern hat er eine gute Größe für den täglichen Gebrauch, nimmt aber auch genügend Gepäck für einen Wochenendtrip auf. Die Verarbeitung ist gewohnt robust und durch die Nylonplanen ist er auch komplett wasserdicht.

Eigentlich eine perfekte Wahl. Bis wir vor circa 6 Monaten den Chrome Bravo 2.0 zur Verfügung gestellt bekommen hatten. Seitdem haben wir den Bravo im Dauergebrauch und sind restlos von der Vielseitigkeit und Verarbeitung überzeugt.

Der Bravo 2.0 verfügt über ein wasserdichtes großes Innenfach, ein zusätzliches Laptopfach und weitere Fächer für Handy, Schlüssel, Pumpe, Schloss, etc. Sehr Praktisch sind auch die beiden Straps an der Frontseite, mit denen man zum Beispiel Pakete, Helm, Schuhe und und und befestigen kann.

Worin unterscheiden sich der Chrome Yalta und der Chrome Bravo 2.0?

Positiv im Vergleich zum Yalta ist uns auch die große Öffnung des Hauptfachs aufgefallen. Während man sich am Yalta beim Einladen großer Teile (Pakete, Einkäufe) durch die schmale Öffnung schwertat, kann man den Bravo problemlos mit großen Stücken beladen. Den Vergleich seht ihr im zweiten Bild.

Der Bravo ist insgesamt noch eine Nummer durchdachter und flexibler durch die vielen Fächer und somit für den Alltagseinsatz noch ein Stück besser geeignet. Den Laptop mit ins Büro und auf dem Rückweg noch einkaufen und an der Packstation ein Paket abholen. Für den Bravo kein Problem und alles bleibt schön getrennt und sortiert.

Beide Rucksäcke im Vergleich: Links der Yalta in schwarz und rechts der Bravo in indigo

Der Chrome Bravo 2.0 im Überblick:

Maße: 51 x 35 x 14 cm
Volumen: 20-32 Liter
Gewicht: ca. 1,60 kg

Weitere Infos zum Bravo und zu Chrome Industries findet ihr auf chromeindustries.eu

Eine Geschichte noch zum Schluss, die zeigt wie gut Chrome der Bravo 2.0 gelungen ist. Er ist so beliebt, das den Jungs der Hardbrakers der Rucksack gestohlen und der Inhalt freundlicherweise vorher ausgeleert wurde. True Story!

Und so sieht der Chrome Bravo 2.0 im Detail aus:

Hinweis: Das Testexemplar haben wir von der Agentur WP Publipress zur Verfügung gestellt bekommen. Dieser Test beruht jedoch auf unserer eigenen Meinung.
Teilen: Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterEmail this to someonePin on PinterestShare on Tumblr